Auch in diesem Jahr werden Mitte März die Messehallen während der Internorga in Hamburg wieder gut gefüllt und die Messestände gut besucht sein. Foto: Lang.
Fachmesse als Impulsgeber für den Außer-Haus-Markt
VendingSpiegel, 13.02.2026 – Mitte Märze wird die Internorga wieder zum Außer-Haus-Markt-Hotspot im Norden Deutschlands. Rund um Themen wie Profikochtechnik, Gastronomie- und Großküchenausstattung, Foodservice, Digitalisierung und Heißgetränke sowie vielen weiteren Schwerpunkten zeigen rund 1.200 Aussteller ihre Highlights. Die Veranstalter der Hamburger Messe zählen die Internorga deshalb weiterhin zu den bedeutendsten europäischen Branchentreffen für das Gastgewerbe.
Diese Bedeutung zeigt sich darüber hinaus in der vorab erwarteten Besucherzahl von zirka 85.000 Besuchern. Die anhaltend hohe Nachfrage bestätigt nach Einschätzung der Messeveranstalter nicht nur die Bedeutung der Internorga für die Branche, sondern auch für den Standort. Die Folge: Die Ausstellungsfläche wächst seit der Corona-Pandemie wieder kontinuierlich und die Hallenflächen sind bereits fast komplett vergeben. Die Messe bleibt damit eine wichtige Plattform für Austausch, Innovation und Geschäftsanbahnung – und gibt zahlreiche Impulse für die Stadt Hamburg.
Wirtschaftliche Belebung
Wie die Impulse aussehen, verdeutlichen einige Zahlen. Rund 80 Prozent der Besucher reisen dabei von außerhalb Hamburgs an und tragen damit maßgeblich zur wirtschaftlichen Belebung von Hotellerie, Gastronomie, Mobilität sowie zahlreichen Dienstleistungsbereichen bei. „Eine Messe wie die Internorga setzt wichtige wirtschaftliche Impulse während der Nebensaison und stärkt die internationale Sichtbarkeit Hamburgs“, sagt Michael Otremba, Geschäftsführer Hamburg Tourismus. „Sie generiert direkte Umsätze für Hotellerie, Gastronomie, Transport und lokale Dienstleistende und leistet damit einen nachhaltigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt“, betont der Tourismus-Experte.
Eng verzahntes Erlebnis
Die Stadt Hamburg will dabei mehr sein als nur Austragungsort: Die kulinarische Vielfalt der Stadt, kurze Wege zwischen Messe, Innenstadt und Elbe sowie eine hohe Aufenthaltsqualität machen Hamburg zu einem festen Bestandteil des Messebesuchs. Viele Fachbesucher verbinden ihren Messebesuch gezielt mit einem längeren Aufenthalt und tragen so zur Wertschöpfung in der Stadt bei. Internationale Leitmessen entfalten damit nicht nur direkte Umsätze, sondern auch langfristige Effekte für den Wirtschaftsstandort. Laut dem Verband der Deutschen Messewirtschaft (AUMA) liegt der durchschnittliche wirtschaftliche Effekt pro Fachbesucher bei rund 1.500 Euro. Für die Internorga ergibt sich daraus ein nachgelagerter Wirtschaftseffekt von über 127 Millionen Euro für die Region. Zusätzlich entstehen zahlreiche temporäre Arbeitsplätze im Messe- und Dienstleistungsumfeld.
Starker Standort Hamburg: von Startups bis zu etablierten Unternehmen
Ein weiterer Vorteil, den Hamburg bietet, ergibt sich aus der großen Anzahl an Food- und Hospitality-Standorten sowie aus den innovativen Gründungen, die etablierte Unternehmen mit einer starken Brancheninfrastruktur verbindet. Die Stärke der Stadt zeigt sich deshalb auch auf der Messe unter anderem durch Foodtech-Startups in der Newcomers Area und in anderen Bereichen. Ein Beispiel ist das Unternehmen Goodbytz, das robotergestützte Profikochtechnik entwickelt und damit eine effiziente, frische und skalierbare Speisenzubereitung für Gastronomie, Betriebsrestaurants und andere Großverbraucher ermöglicht.
Ebenso prägend sind auch Kaffee-Röster wie das traditionsreiche Hamburger Kaffeeunternehmen J.J. Darboven, das seit 1866 mit Marken wie Idee Kaffee, Eilles Kaffee und Café Intención zu den bedeutenden Akteuren im Außer-Haus-Markt gehört. Zudem begleitet das Foodlab Hamburg die Internorga seit vielen Jahren als Kooperationspartner und bringt mit der Bühne „What the Food! – by Foodlab“ zahlreiche Startups, Gastronomie und Industrie auf der Messe zusammen.
rl